Karwendelultra

Trailrun von Königsdorf in Oberbayern bis nach Scharnitz/Tirol in 48 Stunden – Etappenlauf von den Bayerischen Voralpen bis ins zentrale Karwendel.

Von Zuhause ins Zentralkarwendel laufen, durch die bayerischen Voralpen, die Jachenau und über das Karwendelhaus. Ein Projekt, das einige Jahre vor sich hinschlummerte. Und endlich mal umgesetzt werden musste.

Prolog

Vor drei Jahren habe ich es schon mal probiert. Nach einer normalen 40 Stunden-Arbeitswoche laufe ich am Freitagabend um 22 Uhr alleine in Königsdorf/Obb. los. Mitternacht bin ich am Zwiesel, dem ersten Gipfel auf der Strecke.

Irgendwo zwischen Zwiesel und Tutzinger Hütte wird es zäh. Die Motivation beginnt zu hinken, eine innere Stimme sagt mir, dass das nichts wird. Trotzdem mache ich weiter, schlafe hinter der Tiefentalalm eine halbe Stunde unter meiner Rettungsdecke in einer Mulde, komme noch zu nachtschlafender Zeit an der Tutzinger Hütte vorbei.

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Morgenstimmung im (Vor)Karwendel

Der Schafreuter und Umgebung bietet traumhaftes Laufterrain – erst recht, wenn man unterwegs den Sonnenaufgang erlebt.

Fall, 4 Uhr morgens: Die Laufschuhe sind geschnürt, ein weiteres kleines großes Laufprojekt wird in die Tat umgesetzt.

Über Ziehwege geht es noch mit Stirnlampe hinauf auf den Grammersberg, es beginnt zu dämmern, nach eineinviertel Stunden Lauferei erreiche ich das 1.753 m hohe Grasköpfl, baue das Stativ auf, verweile und genieße. Die Sonne kitzelt den Roß- und Buchstein schon um 5:20 Uhr. Ich baue ab, laufe weiter.

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Tour d’Israël – mit dem Rennrad durch Israel

Rennradland Israel: 500 Kilometer durch die Negevwüste mit Sightseeing in Jerusalem und Tel Aviv.

Israel mit dem Rennrad – was für eine Idee! Mein Freund Terry Swartzberg rennt – oder  besser fährt – sofort offene Türen ein, als er mich zu einer Radreise zwischen Tel Aviv, Jerusalem, Totem Meer und Negev-Wüste einlädt. Nur vier Flugstunden entfernt lauert ein echtes Abenteuer und eine Reise, die neue radfahrerische Horizonte eröffnet.

Tag 1: Wo ist Roy?

Meer, das ist überall nur Meer. Dann, endlich: Strand, Häuser, Bewässerungsgräben, eine Autobahn. Wir landen auf dem Tel Aviv Ben Gurion Airport. Es ist das erste Mal für mich, dass ich im Nahen Osten und in Vorderasien überhaupt unterwegs bin. Welch Vorfreude!

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Auf den Kotzen

Eine Schneeschuhtour von Fall am Sylvensteinspeicher auf die Berge um das Bächental.

Lange habe ich darauf gewartet, einem Artikel mal diesen Titel geben zu können. Nun ist es endlich soweit! Allerdings meine ich mit „Kotzen“ nicht den oft mit körperlichem Unwohlsein verbundenen Auswurf, sondern den gleichnamigen Berg südlich des oberbayerischen Fall am Sylvensteinspeicher.

Der eisig kalte und von beachtlichen Neuschneefällen begleitete Januar 2017 wurde von einem deutlich wärmeren, im Flachland von Schmelzwetter geprägten Februar abgelöst.

Auch im Gebirge hat sich das Gesicht des Schnees gewandelt, das wird bereits beim Start am Wanderparkplatz Fall klar. Die Fahrstraße ins Bächental ist von einer geschlossenen Eisschicht überzogen, die im Licht der Stirnlampe glitzert.

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Winterbiwak 2017

Geschwisterliches Winterbiwak in der Jachenau ++ -20°C auf 1.400 Metern ++ eiskalt schön

Jedes Jahr ziehen meine Geschwister und ich um Neujahr herum auf einen kleinen (oder großen) Wald- und Wiesengipfel im Isarwinkel, um unser Winterbiwak abzuhalten.

Seit mittlerweile 15 Jahren wird mit Köttbullar und Asti unser Geschwistersein gefeiert, dieses Jahr bei recht rustikalen -20°C Grad. Die Ausrüstung machts, und als alte Pfadfinder mit Winterausbildung schockt uns so leicht sowieso nichts.

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Sportlicher Jahresrückblick 2016

Trailrunning, Hochtouren, Wettbewerbe – 2016 war sportlich wieder eine Menge geboten. Ein kompakter Rückblick.

2016 war geprägt von – der Geburt unserer zweiten Tochter und dem Umbau unseres Hauses. Trotzdem ging es sich mit rund 1.450 Lauf – und 4.300 Radkilometern aus, worüber ich selbst ein wenig überrascht bin.

Laufen und Radeln zu „abstrakten“ Tageszeiten – das ist es wohl, was 2016 gekennzeichnet hat. Stehe ich von Haus aus selten nach 6 Uhr auf, war es dieses Jahr oft schon fünf Uhr – um noch schnell eine Runde in den Laufschuhen zu drehen oder rechtzeitig für die Anfahrt in die Arbeit mit dem Rennrad „betriebsbereit“ zu sein.

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Dezember-Laufrunde im Estergebirge

Laufrunde durch das Estergebirge Mitte Dezember ++ Traumhafte Fotostimmung auf Krottenkopf und Hoher Kiste ++ 25 km Trailrunning vom Feinsten

Dem Schneemangel sei dank ging es sich Mitte Dezember mit einer hübschen Laufrunde durch das Estergebirge aus. Beeindruckender Föhnsturm auf dem Krottenkopf inklusive.

Mit einem dumfpen „Klock“ fällt die Autotür ins Schloß. Die Entscheidung, nach Wallgau zu fahren, fiel quasi unterwegs – ein Phänomen, dass ich seit Geburt unserer Kinder häufig beobachtet habe. Für Planung bleibt wenig Zeit und wenig Muße. Meist schwirren mir glücklicherweise mehrere Projekte im Kopf herum, ich muss also nur in den „Fundus“ greifen und eines herausfischen. Was dann tatsächlich in Angriff genommen wird, entscheidet das Bauchgefühl während des Aufbruchs.

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