Morgenstimmung in der Soierngruppe

Einfach spontan losgelaufen. Vom Parkplatz gegenüber des Campingplatzes Isarhorn hinter Krün über Ochsenhütte steil hinauf zum Kamm zwischen Feldernkreuz und Soiernspitze. Hirschbrunft. Rauf zum Gipfel, runter zum Soiernhaus, dort erste Bergsteiger. Schließlich hinauf zur Schöttelkar und über den Lausberg wieder retour. 

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Zwieselbacher Rosskogel by fair means

Mal schnell auf einen Dreitausender laufen und mit dem Rennrad anreisen – das gehört zu den Projekten, die lange im Kopf herumgeistern und irgendwann gemacht werden müssen. Wenn dann noch alles wie am Schnürchen klappt – umso besser!

9. Juli 2018, 3 Uhr morgens. Alles ist vorbereitet, ich greife nur schnell zu meinem kleinen Rucksack, in dem ich Wechselshirt, Trailrunningschuhe und Proviant verstaut habe, gieße mir noch einen schnellen Kaffee rein und nehme ein ebenso kleines Müsli zu mir – und bin unterwegs.

Um diese Uhrzeit ist es einsam auf der B11, ich habe die Bundesstraße ganz für mich allein, fahre Schlangenlinien, „spiele“ mit den Mittelstreifen … und bin doch wieder schnell bei der Sache, denn ich hab‘ noch was vor: Über Walchensee, Mittenwald und Seefeld ins Inntal, dann weiter durch das Sellraintal bis nach St. Sigmund zu meinem Spezl Lukas Ruetz, mit Lukas durch das Gleirschtal und über die Pforzheimer Hütte auf den Zwieselbacher Rosskogel (3.082 Meter) und über Kühtai, das „Sattele“, den Telfser Berg und Mittenwald, Walchen- und Kochelsee wieder retour nach Königsdorf.

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Karwendelultra

Von Zuhause ins Zentralkarwendel laufen, durch die bayerischen Voralpen, die Jachenau und über das Karwendelhaus. Ein Projekt, das einige Jahre vor sich hinschlummerte. Und endlich mal umgesetzt werden musste.

Prolog

Vor drei Jahren habe ich es schon mal probiert. Nach einer normalen 40 Stunden-Arbeitswoche laufe ich am Freitagabend um 22 Uhr alleine in Königsdorf/Obb. los. Mitternacht bin ich am Zwiesel, dem ersten Gipfel auf der Strecke.

Irgendwo zwischen Zwiesel und Tutzinger Hütte wird es zäh. Die Motivation beginnt zu hinken, eine innere Stimme sagt mir, dass das nichts wird. Trotzdem mache ich weiter, schlafe hinter der Tiefentalalm eine halbe Stunde unter meiner Rettungsdecke in einer Mulde, komme noch zu nachtschlafender Zeit an der Tutzinger Hütte vorbei.

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Morgenstimmung im (Vor)Karwendel

Tour d’Israël – mit dem Rennrad durch Israel

Israel mit dem Rennrad – was für eine Idee! Mein Freund Terry Swartzberg rennt – oder  besser fährt – sofort offene Türen ein, als er mich zu einer Radreise zwischen Tel Aviv, Jerusalem, Totem Meer und Negev-Wüste einlädt. Nur vier Flugstunden entfernt lauert ein echtes Abenteuer und eine Reise, die neue radfahrerische Horizonte eröffnet.

Tag 1: Wo ist Roy?

Meer, das ist überall nur Meer. Dann, endlich: Strand, Häuser, Bewässerungsgräben, eine Autobahn. Wir landen auf dem Tel Aviv Ben Gurion Airport. Es ist das erste Mal für mich, dass ich im Nahen Osten und in Vorderasien überhaupt unterwegs bin. Welch Vorfreude!

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Zum Kotzen

Lange habe ich darauf gewartet, einem Artikel mal diesen Titel geben zu können. Nun ist es endlich soweit! Allerdings meine ich mit „Kotzen“ nicht den oft mit körperlichem Unwohlsein verbundenen Auswurf, sondern den gleichnamigen Berg südlich des oberbayerischen Fall am Sylvensteinspeicher.

Der eisig kalte und von beachtlichen Neuschneefällen begleitete Januar 2017 wurde von einem deutlich wärmeren, im Flachland von Schmelzwetter geprägten Februar abgelöst.

Auch im Gebirge hat sich das Gesicht des Schnees gewandelt, das wird bereits beim Start am Wanderparkplatz Fall klar. Die Fahrstraße ins Bächental ist von einer geschlossenen Eisschicht überzogen, die im Licht der Stirnlampe glitzert.

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Winterbiwak 2017

Jedes Jahr ziehen meine Geschwister und ich um Neujahr herum auf einen kleinen (oder großen) Wald- und Wiesengipfel im Isarwinkel, um unser Winterbiwak abzuhalten. Dieses Jahr war der Lärchkogel dran.

Seit mittlerweile 15 Jahren wird mit Köttbullar und Asti unser Geschwistersein gefeiert, dieses Jahr bei recht rustikalen -20°C Grad. Die Ausrüstung machts, und als alte Pfadfinder mit Winterausbildung schockt uns so leicht sowieso nichts.

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