Lauf- und Lehrstunden in den Allgäuern

Ende Oktober herrscht Einsamkeit in den Allgäuer Hochalpen. Über eine Laufrunde zwischen Rappenseehütte und Krumbacher Höhenweg.

Die Sterne funkeln an diesem Samstag Ende Oktober um sechs Uhr früh. Kein Mensch ist außer mir unterwegs, als ich den Parkplatz an der Fellhornbahn verlasse. Wieviel Schnee liegt an der Rappenseehütte? Wird es mit dem Hohen Licht klappen? Wie ist es, dem zweithöchsten Allgäuer mit minimalistischen Mitteln auf den Gipfel zu laufen?

Diese und andere Gedanken gehen mir durch den Kopf, als ich mit Stirnlampe mein erstes „großes“ Allgäu-Abenteuer starte. Transalp ab Oberstdorf, Wanderung auf das Rubihorn, Trailrun auf den Wannenkopf, Skifahren in Ofterschwang und Bolsterlang, die JDAV JuBi in Hindelang und Alm-Recherchen für die DAV Panorama – das ist alles, was ich aus dieser Ecke der Bayerischen Alpen kenne. Die Gipfel des Allgäuer Hauptkamms kenne ich noch gar nicht und bin voller Vorfreude!

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Habicht in a Nutshell

Der Habicht ist ein Stubaier Aussichtsberg erster Güte. Erst recht, wenn man zum Sonnenaufgang hinaufturnt.

Der 3.277 Meter hohe Habicht in den Stubaier Alpen ist ein Aussichtsgipfel erster Güte. Rückt man ihm zum Sonnenaufgang im Trailrunning-Modus auf den Pelz, entfaltet sich ein ganz besonderer Zauber… 

Der Mond spiegelt sich auf der silbrig schimmernden Oberfläche des Walchensees. Kein Mensch ist um diese Uhrzeit auf der B11 Richtung Tiroler Grenze unterwegs. In Scharnitz dann ein Zeitungsausträger, auf der Inntalautobahn ein paar Nachtschwärmer, dann bin ich wieder mit meinen Gedanken allein….welcher Dreitausender soll es sein?

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Sonnenaufgang an Heimgarten und Herzogstand

Wenn man es gut erwischt mit dem Sonnenaufgang, bieten Herzogstand und Heimgarten unvergessliche Momente.

Da kann man eigentlich nur eins sagen – ein Traum! In gesamt drei Stunden vom Kochelsee über den Pionierweg auf den Herzogstand, am Grat rüber zum Heimgarten und wieder runter zum Ausgangspunkt.

Den GPS-Track gibt es hier:

https://connect.garmin.com/modern/activity/1322769631

Vorderer Brochkogel, 3565 Meter

Der Vordere Brochkogel ist ein erstaunlich selten begangener, traumhafter Wander-Dreitausender in den Ötztaler Alpen.

Der Vordere Brochkogel in den Ötztaler Alpen ist nicht nur vergleichsweise einfach zu besteigen, sondern erstaunlicherweise auch vergleichsweise selten besucht. Im Rahmen eines Geburtstagsbiwaks war der 3.565 Meter hohe Berg nun fällig. 

Um viertel nach sechs Uhr abends starten wir die Tour in Vent. Es wölkt, es nebelt – keine Ahnung, ob das mit dem Wetter so klappen wird wie wir uns das vorstellen. Wenigstens zum Fotos schießen ist die Stimmung einmalig!

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Rappenspitzrunde am Morgen

Eine gut drei Stunden lange Trailrunning-Runde hoch über Inntal und Achensee.

Die Rappenspitze (2223m) ist ein vergleichsweise selten besuchter Wanderberg zwischen Achensee und Inntal. Im Rahmen einer gut dreistündigen Berglauf-Runde lässt sie sich zügig bezwingen.

Kurz nach fünf Uhr Aufbruch an der Karwendelbahn in Pertisau. Rauf über den Tunnelweg zur Bärenbad- und Weißenbachalm (beide links liegen gelassen), dann steil hinauf zur Abzweigung zum Stanser Joch.

Dichter Nebel, unzählige – ich schätze insgesamt mehr als 200 – Bergsalamander. Unglaublich, hier sind sie alles andere als selten…dazu noch einige Gamsrudel. Schließlich via Ochsenkopf (2148 m) und an der Gamskarspitze und dem Kaserjoch vorbei ins Nauderer Kar.

Lehmige Wege, ich schlittere herum. Die Wolkenlücken werden indes größer. Kein einziger Mensch unterwegs. Mystische Stimmung!

Aus dem Nauderer Kar steil und teils weglos links rauf zum „Normalweg“. Steiler Steig ganz zum Schluß, nie schwierig. Gipfel Rappenspitze Punkt sieben Uhr. Die Sonne zeigt sich – das hätte ich nach dem Nebel am Stanser Joch nicht erwartet.

Kleines Päuschen und wieder hinab über Dristlalm und steil zur Falzthurnalm. Nach 20k um viertel nach acht wieder am Auto.

Den GPS-Track auf Strava gibt es hier:

Gelaufen mit:

Linder- statt Zugspitze

Steil rauf und steil runter – eine Laufrunde über das Dammkar und den „Karwendelsteig“.

Statt einer Biwaktour an der Zugspitze wurde es eine schroffe Laufrunde im westlichen Karwendel. Dem Regen sei Dank!

Samstag Morgen, 2:30 Uhr. Ich liege 200 Höhenmeter oberhalb des Eibsees im Schlafsack und überlege, ob ich dem Wetter noch eine Chance gebe. Wider Erwarten hat es zu gießen begonnen. Und wie! Ich ziehe den Schlafsack über’s Gesicht, setze auf die DWR-Imprägnierung und nicke wieder ein.

Als das Wasser aber durch den Reißverschluss dringt und mir am Bein entlang rinnt, gebe ich den Versuch auf, der Zugspitze zu früher Morgenstunde über den Stopselzieher auf’s Haupt zu laufen. Um 7 wollte ich spätestens oben sein. Ein ambitionierter Plan, das schon – ursprünglich sah das Wetter auch recht verlässlich aus. Reichlich gefrustet hatsche ich zurück nach Hammersbach.

Dann halt ein anderer Berg!

Die sechs Kilometer kommen mir endlos lang vor. Auf Laufschritt habe ich keinen Bock. Eher schlurfe ich zurück. Doch was ist das? Durch die Baumwipfel dringt langsam Dämmerlicht. Es wird hell – und Richtung Osten zeigt sich eine große Wolkenlücke! Hurra!

Gegen halb fünf bin ich wieder am Hammersbacher Wanderparkplatz. Erste Bergsteiger machen sich bereit für den Höllental-Anstieg auf die Zugspitze. Vor einer halben Stunde wollte ich eigentlich nur noch eins: heim ins Bett. Angesichts des klaren Himmels hat sich die Stimmung aber komplett gedreht.

Wörner – oder nicht?

Ich setze mich ins Auto und fahre etwas übermüdet Richtung Mittenwald. Mit dem Wörner habe ich doch eigentlich noch eine Rechnung offen….

Schnell einen Riegel in die Hosentasche – außer Shirt, Short und Stirnband habe ich nichts dabei. Wenn man von den Laufstöcken einmal absieht. Ich wähle den Weg über die „Arzgrube“, um den Auslauf des Dammkars zu erreichen. Kehre reiht sich an Kehre reiht sich an Kehre, die Höhenmeter sind hier schnell vernichtet.

Mittenwald wirkt in der Tiefe immer kleiner, ich tauche ein in die graue Gebirgswelt des Karwendel. Ein Zwischenabstieg unter der Kreuzwand, und schon erreiche ich nach rund 40 Minuten die Abzweigung zur Hochlandhütte.

Dammkar rauf….

Völlig spontan laufe ich nicht weiter zur Hochlandhütte, sondern steil rechts rauf zur Dammkarhütte. Ich will „Neuland“ entdecken, das Dammkar bin ich noch nie gelaufen.

Okay, genauer betrachtet schon: Es ist ewig her, dass ich das Kar im Rahmen eines Rennens zusammen mit meinem Bruder mit dem Splitboard raufgehechelt bin.

Bis zur Hütte ist der Pfad wunderbar laufbar. Ein Hund begrüßt mich, sonst liegt das steinerne Haus einsam da. Noch niemand wach.

Beinah laufe ich vor lauter Elan in das Vodere Dammkar, kratze aber rechtzeitig die Kurve und erreiche über eine mühsame Reißn die Bergwachthütte auf rund 1800 Meter.

Jetzt wird’s steil – und schneedurchsetzt! Laufgenuß ist das jetzt keiner mehr – eher Quälerei. Aber was tut man nicht alles! Die schroffe Szenerie entschädigt für alles, die Stapf-Passagen verleihen der Route echte Würze.

…und durch den Tunnel

Schließlich steh‘ ich ganz oben im Kar, vor mir der rund 400 Meter lange Tunnel zur Bergstation der Karwendelbahn. Es ist grad mal 7 Uhr, im Tunnel brennt kein Licht und es ist stockfinster. Zum Glück habe ich mein Smartphone dabei und damit eine notdürftige Taschenlampe.

Siehe da – am anderen Ende des Tunnels ist noch alles verriegelt. Zum Glück von innen, sonst hätte ich ein echtes Problem. Ich habe gar nicht mit der Option gerechnet, den Tunnel über die Westliche Karwendelspitze umgehen zu können – das fällt mir erst nach dem Tunnel auf. Egal.

Die Seilbahnstation ist wie ausgestorben. Irgendwo brummt ein Generator. Der Einfacheit halber laufe auf die Linderspitze – der Weg führt in gut laufbaren Serpentinen bis auf den Gipfel auf 2374 Metern. Geschafft! Ich freue mich über den Erfolg nach dem Wassereinbruch in der Nacht.

Steiler Karwendelsteig

Hinunter geht es über den Karwendelsteig. Ich habe mir die Route nur kurz auf der Karte angeschaut und kann nur erahnen, was mich erwartet. Steilgelände!

Hurtig geht es hinab, Seilversicherungen entschärfen knifflige Stellen. Schnee liegt zum Glück keiner mehr, sonst wäre es sicher spannender geworden.

Der Steig führt anregend über gut 700 Höhenmeter hinab zur Mittenwalder Hütte. Eine schöne Turnerei, die nur von absolut Trittsicheren in Laufschuhen „belaufen“ werden sollte. Konzentration ist hier alles!

Die Mittenwalder Hütte lasse ich links liegen und laufe um Punkt neun Uhr nach ingesamt dreieinhalb Stunden (inkl. Pausen) wieder am Auto ein. Jetzt noch Einkaufen und heim zur Family! 🙂

Hier der GPS-Track bei Strava:

https://www.strava.com/activities/627159444

Gelaufen mit:

Soiern Solo

Auf abgelegenen Gratpfaden über 10 Gipfel – eine 30k-Runde in der Soierngruppe macht es möglich.

Ein lang gehegtes Laufprojekt im Karwendel wurde heute in die Tat umgesetzt: Die ganze Kette ab Galgenstangenkopf bis zur Gumpenkarspitze am Gratrücken entlang ablaufen, dann Soiernspitze mitnehmen und über die Reißende Lahnspitze und die Schöttelkarspitze zum Soiernhaus. Zurück über das Fischbachtal. Das ganze recht kompakt als Früh- und Vormittagstour.

Rauf auf den Kopf

Die Laufrunde gurkte mir schon lange im Kopf herum. Der Versuch, sie noch zu Zeiten vor meiner „Laufkarriere“ als Bergtour zu bewältigen, endete im Soiernkessel in einem Gewitter. Doch heute habe ich die Zeit und hoffentlich auch das Wetter auf meiner Seite. Jedenfalls glitzern die Sterne am Himmel, als ich um 3 Uhr aufstehe.

Ein Kaffee im Auto fährt den Hirnrechner hoch, und um kurz nach halb fünf treffe ich schon am Ausgangspunkt ein. Kurze Parkplatzsuche, schnell einen Jäger-Jeep geschickt umgangen (wer weiß, was der mir heute früh gehustet hätte), und schon geht es los. Ich bin voll auf Adrenalin.

Zunächst muss ich erstmal 1.000 Höhenmeter hinauf auf den ersten Gipfel. In exakt einer Stunde nach dem Start stehe ich um sechs knapp unterhalb des Galgenstangenkopfs.

Ich lasse ihn der Einfachheit halber rechts liegen, denn heute gibt es noch wichtigere Gipfel abzuhaken. Es ist bereits hell. Beeindruckend, wie die großen Karwendelgipfel langsam aufwachen!

Im Frühtau am Gratrücken

Ich starte gleich durch und laufe den kleinen Pfad am oder knapp unterhalb des Gratrückens entlang. Der Fermerskopf ist ein recht zahmer Mugel, danach wird es etwas sportlicher. Schließlich jogge ich über den steilen aber wunderbar laufbaren Südostrücken auf dem Gipfel der Baierkarspitze ein. Was für ein Laufrausch hier oben, das Ambiente beflügelt!!! Ich stehe und staune…dafür hat sich das frühe Aufstehen gelohnt.

Nun muss ich etwas vom Gas gehen, denn der Weg wird anspruchsvoller. Steil geht es hinab in eine schrofige Einschartung. Ein riesiges Gamsrudel liegt in der Morgensonne – bereits das zweite heute.

Am Gipfel der Dreierspitze wird das Gelände felsiger, man muss kurz die Hände zu Hilfe nehmen. Ich nehme alle Kraft zusammen, um über das Neulahnerkar den Gipfelaufbau des ersten Höhepunktes, der 2.109 Meter hohen Krapfenkarspitze, zu erreichen. Eine kurze 1er-Kletterstelle, und schon bin ich oben. Zeit für eine Pause – es ist jetzt zwanzig vor 7 Uhr.

Leider schaut das Wetter etwas seltsam aus der Wäsche. Wolken haben die Sonne verhüllt. Ich traue dem ganzen nicht recht, ich entschließe mich trotzdem die große Runde vollzumachen und nicht gleich via Soiernhaus abzubrechen. Bin ja nicht zum Spaß hier!

Über Schnee zur Soiernspitze

Also löse ich mich vom „Krapfen“ und turne hinüber zum nächsten Gipfel, der Gumpenkarspitze. Ein Eintrag ins Gipfelbuch, und schon befinde ich mich auf dem Downhill zur knapp 1900 Meter hohen „Jägersruh“, dem Sattel zwischen Soiernkessel und Fermersbachtal.

Der gut ausgetretene Weg zur Soiernhütte wird schnell wieder verlassen, und ich quere etwas mühsam die schrofigen Reißen unterhalb der Soiernspitze hinüber zur Soiernlache, dem normalerweise recht kleinen Tümpel oberhalb der Soiernseen. Heute hat die „Lache“ aber durchaus den Namen „See“ verdient, so voll ist sie mit Schmelzwasser.

Auf dem gut ausgetrampelten Normalweg auf die Soiernspitze geht es schließlich recht steil hinauf zum 2122 Meter hohen Sattel zwischen Soiern- und Reißender Lahnspitze. Ab 2000 Meter gehts über ein recht mühsames Schneefeld, die „Schlüsselstelle“ der Tour. Mit Bergschuhen wäre das Schneefeld nicht der Rede wert, mit Laufschuhen ist es unterhaltsam bis spannend….

Zehn Minuten später sitze ich schon auf dem höchsten Punkt der Runde, der 2257 Meter hohen Soiernspitze. Es ist viertel vor Acht. Gute drei Stunden sind bis hier seit dem Loslaufen vergangen.Ich gönne mir einen Riegel und nuckle mein Flascherl leer.

Rüber zur Schöttlkarspitze und runter

Jetzt folgt eigentlich schon der entspannte Teil der Laufrunde – zumindest rede ich mir das ein. Ich renne wieder hinab zum eben erwähnten Sattel, nehme mit mehr oder weniger kleinen Gegenanstiegen die Reißende Lahnspitze, die Soiernschneid und den Feldernkopf mit (bzw. passiere die Gipfel auf dem schön laufbaren Hauptweg knapp unterhalb) und erreiche schließlich die etwas ausgesetzte Passage am Feldernkreuz. Wider Erwarten liegt in der Querung hinüber zur Schöttelkarspitze gar kein Schnee mehr. Umso besser!

 

Gute vier Stunden nach dem Start erreiche ich schließlich den letzten Gipfel der Runde, die Schöttelkarspitze. Je nach Zählweise habe ich jetzt 10 Gipfel eingesackt. Und das mit gerade mal 2.300 Höhenmetern!

Es hält mich hier nicht lange, ein zweites Frühstück auf dem Soiernhaus klingt einfach zu verlockend. Also nichts wie hinab über den hübschen Reitsteig. Am Soiernhaus werden dann drei Skiwasser, russischer Zupfkuchen und Kaffee inhaliert. Ich bin bereit für den Homerun!

Weglos zurück

Am Soiernhaus ist Aufbruchsstimmung – ich habe hingegen mein Tagespensum erfüllt. Bis zur Schöttelkarspitze habe ich keinen einzigen Menschen, dafür aber geschätzt 150 Gemsen gesehen. Um kurz nach 9:30 Uhr mache ich mich bereit für den Rückweg zum Ausgangspunkt.

Zunächst geht es den Normalweg hinab zur verfallenen Hundstall-Hütte und von dort direkt ins gleichnamige Tal. Zuerst nutze ich den Fahrweg, breche dann durch steiles Gelände hinab zum Bach und laufe ca. 2 km weglos am rauschenden Bach entlang, ehe rechts die Möglichkeit besteht, über einen Steig den Fahrweg zur Mösl-Alm zu erreichen (ich kenne die Route von einer Tour in entgegengesetzter Richtung).

Leider leiste ich mir einen bösen Verhauer und lande auf einem Wildwechsel, der sich im Steilhang verliert. Bei der Aktion zerstöre ich auch noch einen meiner Stecken. Arrgghh! Ich will doch eigentlich schnell heim, um zu Mittag zu grillen!

Also wieder zurück zum Bach. Eine Biegung weiter wäre der richtige Abzweig gewesen…verdammt! Hauptsache, ich bin auf der richtigen Route, denn die Alternativen sind hier recht übersichtlich.

Die Gegenanstiege zur Möslalm ziehen nochmal ordentlich Energie. Nach insgsamt sieben Stunden (davon knapp 5 1/2 Laufstunden) komme ich um halb zwölf wieder am Auto an. Projekt abgehakt! 🙂

HINWEISE:

  • Der Pfad/Steig über den Galgenstangenkamm/joch ist bis zur Baierkarspitze recht einfach, wenn auch nicht markiert
  • ab der Baierkarspitze bis zur Gumpenkarspitze ist ein wenig Orientierungssinn und Trittsicherheit gefragt (steiles Schrofengelände, kurze Kletterstellen bis UIAA I)
  • die Belaufung der Soiernspitze über den Normalweg von Norden kann durch das Schneefeld bis in den Juli hinein verschwierigt werden – schlauer ist in diesem Fall der Anstieg/Anlauf über den Südostrücken
  • die Umlaufung des Soiernkessels ist mit kurzen ausgesetzten Stellen am Feldernkreuz verbunden
  • Zeitaufwand für die gesamte Runde im Wandertempo: etwa 12-14 Stunden; hier bietet sich eine Übernachtung im Soiernhaus an
  • ACHTUNG: Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die Route durch das Fischbachtal nur von gut ausgerüsteten Bergsportlern mit gutem Orientierungssinn gewagt werden sollte. Es handelt sich um keinen offiziell markierten Weg!

EINKEHRMÖGKICHKEIT:

GPS-Track auf Strava

https://www.strava.com/activities/612918001/embed/6ad89927aacff57582c4c74a70006cb6b11605dc