Sportlicher Jahresrückblick 2016

2016 war geprägt von – der Geburt unserer zweiten Tochter und dem Umbau unseres Hauses. Trotzdem ging es sich mit rund 1.450 Lauf – und 4.300 Radkilometern aus, worüber ich selbst ein wenig überrascht bin.

Laufen und Radeln zu „abstrakten“ Tageszeiten – das ist es wohl, was 2016 gekennzeichnet hat. Stehe ich von Haus aus selten nach 6 Uhr auf, war es dieses Jahr oft schon fünf Uhr – um noch schnell eine Runde in den Laufschuhen zu drehen oder rechtzeitig für die Anfahrt in die Arbeit mit dem Rennrad „betriebsbereit“ zu sein.

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Dezember-Laufrunde im Estergebirge

Dem Schneemangel sei dank ging es sich Mitte Dezember mit einer hübschen Laufrunde durch das Estergebirge aus. Beeindruckender Föhnsturm auf dem Krottenkopf inklusive.

Mit einem dumfpen „Klock“ fällt die Autotür ins Schloß. Die Entscheidung, nach Wallgau zu fahren, fiel quasi unterwegs – ein Phänomen, dass ich seit Geburt unserer Kinder häufig beobachtet habe. Für Planung bleibt wenig Zeit und wenig Muße. Meist schwirren mir glücklicherweise mehrere Projekte im Kopf herum, ich muss also nur in den „Fundus“ greifen und eines herausfischen. Was dann tatsächlich in Angriff genommen wird, entscheidet das Bauchgefühl während des Aufbruchs.

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Lauf- und Lehrstunden in den Allgäuern

Die Sterne funkeln an diesem Samstag Ende Oktober um sechs Uhr früh. Kein Mensch ist außer mir unterwegs, als ich den Parkplatz an der Fellhornbahn verlasse. Wieviel Schnee liegt an der Rappenseehütte? Wird es mit dem Hohen Licht klappen? Wie ist es, dem zweithöchsten Allgäuer mit minimalistischen Mitteln auf den Gipfel zu laufen?

Diese und andere Gedanken gehen mir durch den Kopf, als ich mit Stirnlampe mein erstes „großes“ Allgäu-Abenteuer starte. Transalp ab Oberstdorf, Wanderung auf das Rubihorn, Trailrun auf den Wannenkopf, Skifahren in Ofterschwang und Bolsterlang, die JDAV JuBi in Hindelang und Alm-Recherchen für die DAV Panorama – das ist alles, was ich aus dieser Ecke der Bayerischen Alpen kenne. Die Gipfel des Allgäuer Hauptkamms kenne ich noch gar nicht und bin voller Vorfreude!

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Habicht in a Nutshell

Der 3.277 Meter hohe Habicht in den Stubaier Alpen ist ein Aussichtsgipfel erster Güte. Rückt man ihm zum Sonnenaufgang im Trailrunning-Modus auf den Pelz, entfaltet sich ein ganz besonderer Zauber… 

Der Mond spiegelt sich auf der silbrig schimmernden Oberfläche des Walchensees. Kein Mensch ist um diese Uhrzeit auf der B11 Richtung Tiroler Grenze unterwegs. In Scharnitz dann ein Zeitungsausträger, auf der Inntalautobahn ein paar Nachtschwärmer, dann bin ich wieder mit meinen Gedanken allein….welcher Dreitausender soll es sein?

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Sonnenaufgang an Heimgarten und Herzogstand

Da kann man eigentlich nur eins sagen – ein Traum! In gesamt drei Stunden vom Kochelsee über den Pionierweg auf den Herzogstand, am Grat rüber zum Heimgarten und wieder runter zum Ausgangspunkt.

Den GPS-Track gibt es hier:

https://connect.garmin.com/modern/activity/1322769631

Vorderer Brochkogel, 3565 Meter

Der Vordere Brochkogel in den Ötztaler Alpen ist nicht nur vergleichsweise einfach zu besteigen, sondern erstaunlicherweise auch vergleichsweise selten besucht. Im Rahmen eines Geburtstagsbiwaks war der 3.565 Meter hohe Berg nun fällig. 

Um viertel nach sechs Uhr abends starten wir die Tour in Vent. Es wölkt, es nebelt – keine Ahnung, ob das mit dem Wetter so klappen wird wie wir uns das vorstellen. Wenigstens zum Fotos schießen ist die Stimmung einmalig!

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Rappenspitzrunde am Morgen

Die Rappenspitze (2223m) ist ein vergleichsweise selten besuchter Wanderberg zwischen Achensee und Inntal. Im Rahmen einer gut dreistündigen Berglauf-Runde lässt sie sich zügig bezwingen.

Kurz nach fünf Uhr Aufbruch an der Karwendelbahn in Pertisau. Rauf über den Tunnelweg zur Bärenbad- und Weißenbachalm (beide links liegen gelassen), dann steil hinauf zur Abzweigung zum Stanser Joch.

Dichter Nebel, unzählige – ich schätze insgesamt mehr als 200 – Bergsalamander. Unglaublich, hier sind sie alles andere als selten…dazu noch einige Gamsrudel. Schließlich via Ochsenkopf (2148 m) und an der Gamskarspitze und dem Kaserjoch vorbei ins Nauderer Kar.

Lehmige Wege, ich schlittere herum. Die Wolkenlücken werden indes größer. Kein einziger Mensch unterwegs. Mystische Stimmung!

Aus dem Nauderer Kar steil und teils weglos links rauf zum „Normalweg“. Steiler Steig ganz zum Schluß, nie schwierig. Gipfel Rappenspitze Punkt sieben Uhr. Die Sonne zeigt sich – das hätte ich nach dem Nebel am Stanser Joch nicht erwartet.

Kleines Päuschen und wieder hinab über Dristlalm und steil zur Falzthurnalm. Nach 20k um viertel nach acht wieder am Auto.

Den GPS-Track auf Strava gibt es hier:

Gelaufen mit: