Auf die Hohe Riffl – öde Winkel in den Hohen Tauern

Das Ziel: Die Hohe Riffl in den Hohen Tauern. Der 3338 Meter hohe Berg verspricht einen schönen Blick auf Großglockner samt Pasterze und einen Zustieg durch einen wilden Talkessel. Über eine Tour, bei der es uns fast das Zelt weggeweht hätte.

Ödenwinkel. Allein der Name lässt in meinem Hinterkopf schon eindrucksvolle Bilder verlassener Berglandschaften erscheinen. Wir wollen die Hohe Riffl durch den Ödenwinkel besteigen, und dabei noch möglichst weit oben biwaken. Mit von der Partie sind Martin, Gunther und Felix samt Ronja, ihres Zeichens der weltbeste marokkanische Bergsteigermischling. Weiterlesen „Auf die Hohe Riffl – öde Winkel in den Hohen Tauern“

Arktische Verhältnisse in der Breitgrieskarscharte

Die Gegend rund um die Hohe Seekarspitze (2679m) ist für mich eine der faszinierendsten Ecken des Karwendels. Einsamkeit, Ödnis, Freiheit. Über eine etwas eingeschneite Tour auf einen Traumberg!

Mittenwald Bahnhof, ungefähr 13 Uhr. Ich schultere meinen Rucksack. Eigentlich könnte ich die Strecke über Scharnitz ins Karwendeltal auch mit dem Rad angehen. Aber irgendwie habe ich heute mehr Bock auf Schusters Rappen. Weiterlesen „Arktische Verhältnisse in der Breitgrieskarscharte“

Winterbiwak auf dem Staffel

Das „Winterbiwak“ steht bei uns Geschwistern für eine schon mehr als zehn Jahre währende Tradition. Jeden Winter – um den Jahreswechsel und damit den Geburtstag meiner Schwester herum – besteigen wir mit Zelt und feinem Essen beladen einen anderen Berg in den bayerischen Voralpen. Und schlafen möglichst weit oben. Dieses Mal sind wir dem Staffel von der Jachenau aus auf den Pelz gerückt. 

Vom 28. auf den 29. Dezember war es wieder einmal so weit und das geschwisterliche Winterbiwak mit Irml und Urs stand auf dem Programm. Diesmal als Stargäste mit dabei: Neffe Thimo, dazu Felix mit Hund Ronja. Weiterlesen „Winterbiwak auf dem Staffel“

Gipfelbiwak auf dem Hochmiesing

Am Hochmiesing ist die Voralpen-Welt noch in Ordnung. Die nächste Straße ist weit genug entfernt, dazu gibt es keinen allzu nahen Lift. Dafür ein Gipfelplateau, das zum Biwaken einlädt und eine Prominenz, die eine umfassende Rundumsicht garantiert. 

Bahnhof Geitau, halb sechs Uhr abends. Die Türen der BOB schließen sich hinter mir, ein Bauernbursch ist der einzige, der außer mir noch aussteigt. Nebel wabert durch’s Tal, es dürfte so um die minus 10 Grad haben. Flotten Schrittes nehme ich die Teerstraße nach Geitau, im Gasthaus „Rote Wand“ ist man noch emsig mit den Saisonvorbereitungen beschäftigt. Richtung Segelflugplatz wird es schließlich einsam. Ein letzter Skitourengeher kommt mir mit Stirnlampe entgegen. Weiterlesen „Gipfelbiwak auf dem Hochmiesing“