Sturm, Schnee und Regen am Hohen Fricken

Die Wettervorhersage ist nicht gerade vielversprechend. Trotzdem male ich mir eine größere Schneeschuhrunde im Estergebirge aus. Der Plan: Vom Farchanter Bahnhof über Hoher Fricken, Krottenkopf und Hohe Kiste hinüber nach Einsiedl kurz vor dem Walchensee.

Der Blick aus dem Zugfenster Richtung frisch verschneites Estergebire lässt mich meine ursprünglichen Pläne ändern. Statt einer Heimgarten-Herzogstand-Jochberg-Überschreitung von Ohlstadt bis nach Kochel will ich eine schöne Strecke mit rund 1600 Höhenmetern durch das winterliche Estergebirge legen. Weiterlesen „Sturm, Schnee und Regen am Hohen Fricken“

Aller guten Gipfel sind Sieben

Auf einer 26 Kilometer langen Schneeschuh-Runde mit gut 1900 Höhenmetern über bekannte Wander- und Skitourengipfel nur vier Menschen treffen. Wo geht denn sowas? Direkt neben Lenggries. 

Bahnhof Lenggries, 10:45 Uhr. Die Türen der leicht verspäteten BOB aus München schließen sich. Noch schnell ein paar Wurstsemmeln, Cola und Süßkram gekauft, und ich mache mich von den Socken. In einer knappen halben Stunde bin ich am Schloßweiher und damit weg vom Trubel. Weiterlesen „Aller guten Gipfel sind Sieben“

Auf den Lerchkogel

Das Dürrachtal und seine Nebentäler ist ein ganz besonderes Stück Karwendel. Das hauptsächlich zu Tirol gehörige Talsystem ist, ähnlich wie die Eng, nur über Bayern zu erreichen. Durch seine relative Abgelegenheit hat es einen ganz besonderen Reiz. Der 1688 Meter hohe Lerchkogel ist ein wunderbarer Aussichtsberg inmitten dieses Gebiets.

Heute geht’s endlich mal wieder mit Gunther in die Berge, mit dem Lerchkogel haben wir uns ein für diese Jahreszeit eher selten besuchtes Ziel ausgesucht. Das merkt man schon auf dem Parkplatz in Fall. Wir sind die einzigen, die sich auf dem sonst doch recht gut besuchten Wanderausgangspunkt einfinden. Weiterlesen „Auf den Lerchkogel“

Gipfelbiwak auf dem Hochmiesing

Am Hochmiesing ist die Voralpen-Welt noch in Ordnung. Die nächste Straße ist weit genug entfernt, dazu gibt es keinen allzu nahen Lift. Dafür ein Gipfelplateau, das zum Biwaken einlädt und eine Prominenz, die eine umfassende Rundumsicht garantiert. 

Bahnhof Geitau, halb sechs Uhr abends. Die Türen der BOB schließen sich hinter mir, ein Bauernbursch ist der einzige, der außer mir noch aussteigt. Nebel wabert durch’s Tal, es dürfte so um die minus 10 Grad haben. Flotten Schrittes nehme ich die Teerstraße nach Geitau, im Gasthaus „Rote Wand“ ist man noch emsig mit den Saisonvorbereitungen beschäftigt. Richtung Segelflugplatz wird es schließlich einsam. Ein letzter Skitourengeher kommt mir mit Stirnlampe entgegen. Weiterlesen „Gipfelbiwak auf dem Hochmiesing“