Piz Queder und Munt Pers – der Trailrun-Aussichtsbalkon in der Bernina

Die Bernina ist berühmt für ihre Gletscherberge. An der östlichen Peripherie gibt es jedoch auch erstklassiges Trailrunning-Terrain – und zwei aussichtsreiche Dreitausender, die sich perfekt in einer Aktion abhaken lassen.

Camping Morteratsch, halb fünf Uhr morgens. Ich knipse die Stirnlampe an und werfe mich in’s nächste Trailrunning-Abenteuer dieses Urlaubs. Nach der Belaufung des Monte Vioz vor einer Woche will ich heute zwei weitere Ostalpen-Dreitausender belaufen – Piz Queder (3066 Meter) und Munt Pers (3207 Meter). Beide sind Bernina-Experten sicherlich ein Begriff, liegen sie doch in greifbarer Reichweite der Diavolezza-Bergstation und eignen sich daher perfekt als kleine Akklimatisationshügel. Ich verzichte natürlich auf Bergbahn und starte zudem noch direkt vom Campingplatz aus, wodurch sich eine mehr als 24 Kilometer lange Strecke mit rund 1500 Höhenmetern ergibt.

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Trailrun auf den Monte Vioz

2000 laufbare Höhenmeter auf einen prominenten Ostalpengipfel – der 3645 m hohe Monte Vioz südlich des Ortlers war ein echter Saisonhöhepunkt!

Peio, Trentino, 4:30 Uhr morgens. Noch ein kurzer Ausrüstungscheck, und schon kann es losgehen. Ich knipse meine Stirnlampe an, orientiere mich kurz und nehme schließlich den 105er Weg, einen komfortablen Ziehweg Richtung Malga Salina.

„Rifugio Vioz: 6 h“ – das sagt zumindest der Wegweiser. Mal gucken, was man bis zum Gipfel des Monte Vioz, der hundert Meter höher liegt als das spektakulär gelegene Rifugio, auf die Beine stellen kann. Er ist einer der prominenteren Gipfel, die den Fornokessel, eines der beliebtesten Skitourengebiete der Ostalpen, eingrenzen. Rund 2000 Höhenmeter liegen heute auf dem Servierteller, ohne große Schnörkel, immer schön rauf, rauf, rauf.

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Ultramarathon auf die Benediktenwand

Die „Benewand“ von zu Hause aus ein einer großen Runde belaufen – ein lange gehegter Traum. Im Juni 2015 ist er Wirklichkeit geworden!

Heute ging es, recht spontan, mit den Laufschuhen von zu Hause aus auf die Benediktenwand. Am Ende wurde der längste Lauf draus, den ich je gelaufen bin – ein Ultramarathon by fair means.

Das Wetter ist nicht gerade vielversprechend. Wolken drücken durch’s Tölzer Land, immerhin regnet es nicht, noch nicht. Ich habe meinen Laufrucksack ordentlich gefüllt, schließlich habe ich keine Ahnung, was mich heute genau erwarten wird. Auf die 1800 Meter hohe Benediktenwand soll es gehen, was dann passiert – man wird sehen. Immerhin hab ich auf Google Maps ausklamüsert, dass es bis zum Gipfel exakt 30 km sein müssen.

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Schafreuter Trailrun

Letzten Dienstag ging es zu früher Morgenstunde auf den Schafreuter. Das erste Mal nicht mit Skischuhen, Snowboardboots oder Bergstiefeln, sondern mit den Laufschuhen.

Der Schafreuter ist der Klassiker im vorderen Rißtal an der Grenze von Bayern und Tirol. Egal ob als Ski- oder Wandertour, unzählige Routen führen auf den 2101m hohen Berg, der mit seinem langen, wie mit dem Lineal gezogenen Nordrücken ein so charakteristisches Aussehen hat. Weiterlesen „Schafreuter Trailrun“

29er über den Zwiesel

Heute stand mal wieder eine Langstrecke auf dem Programm. Von Tölz über Wackersberg und die Waldherrennalm auf den Zwiesel, dann am Stallauer Eck vorbei über Bad Heilbrunn und Reindlschmiede zurück nach Königsdorf. Weiterlesen „29er über den Zwiesel“

Zwiesel-Lauf von zu Hause

Nimmt man einen Zirkel und zeichnet immer größere Kreise um Königsdorf, ist der 1343m hohe Zwiesel der erste etwas prominentere Berg, der einem in die Quere kommt. Ein kleiner, feiner Wandergipfel in der Tölzer Peripherie. Das schöne: Er liegt durchaus in Laufreichweite.
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