Morgenstimmung im (Vor)Karwendel

Der Schafreuter und Umgebung bietet traumhaftes Laufterrain – erst recht, wenn man unterwegs den Sonnenaufgang erlebt.

Fall, 4 Uhr morgens: Die Laufschuhe sind geschnürt, ein weiteres kleines großes Laufprojekt wird in die Tat umgesetzt.

Über Ziehwege geht es noch mit Stirnlampe hinauf auf den Grammersberg, es beginnt zu dämmern, nach eineinviertel Stunden Lauferei erreiche ich das 1.753 m hohe Grasköpfl, baue das Stativ auf, verweile und genieße. Die Sonne kitzelt den Roß- und Buchstein schon um 5:20 Uhr. Ich baue ab, laufe weiter.

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Dezember-Laufrunde im Estergebirge

Laufrunde durch das Estergebirge Mitte Dezember ++ Traumhafte Fotostimmung auf Krottenkopf und Hoher Kiste ++ 25 km Trailrunning vom Feinsten

Dem Schneemangel sei dank ging es sich Mitte Dezember mit einer hübschen Laufrunde durch das Estergebirge aus. Beeindruckender Föhnsturm auf dem Krottenkopf inklusive.

Mit einem dumfpen „Klock“ fällt die Autotür ins Schloß. Die Entscheidung, nach Wallgau zu fahren, fiel quasi unterwegs – ein Phänomen, dass ich seit Geburt unserer Kinder häufig beobachtet habe. Für Planung bleibt wenig Zeit und wenig Muße. Meist schwirren mir glücklicherweise mehrere Projekte im Kopf herum, ich muss also nur in den „Fundus“ greifen und eines herausfischen. Was dann tatsächlich in Angriff genommen wird, entscheidet das Bauchgefühl während des Aufbruchs.

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Soiern Solo

Auf abgelegenen Gratpfaden über 10 Gipfel – eine 30k-Runde in der Soierngruppe macht es möglich.

Ein lang gehegtes Laufprojekt im Karwendel wurde heute in die Tat umgesetzt: Die ganze Kette ab Galgenstangenkopf bis zur Gumpenkarspitze am Gratrücken entlang ablaufen, dann Soiernspitze mitnehmen und über die Reißende Lahnspitze und die Schöttelkarspitze zum Soiernhaus. Zurück über das Fischbachtal. Das ganze recht kompakt als Früh- und Vormittagstour.

Rauf auf den Kopf

Die Laufrunde gurkte mir schon lange im Kopf herum. Der Versuch, sie noch zu Zeiten vor meiner „Laufkarriere“ als Bergtour zu bewältigen, endete im Soiernkessel in einem Gewitter. Doch heute habe ich die Zeit und hoffentlich auch das Wetter auf meiner Seite. Jedenfalls glitzern die Sterne am Himmel, als ich um 3 Uhr aufstehe.

Ein Kaffee im Auto fährt den Hirnrechner hoch, und um kurz nach halb fünf treffe ich schon am Ausgangspunkt ein. Kurze Parkplatzsuche, schnell einen Jäger-Jeep geschickt umgangen (wer weiß, was der mir heute früh gehustet hätte), und schon geht es los. Ich bin voll auf Adrenalin.

Zunächst muss ich erstmal 1.000 Höhenmeter hinauf auf den ersten Gipfel. In exakt einer Stunde nach dem Start stehe ich um sechs knapp unterhalb des Galgenstangenkopfs.

Ich lasse ihn der Einfachheit halber rechts liegen, denn heute gibt es noch wichtigere Gipfel abzuhaken. Es ist bereits hell. Beeindruckend, wie die großen Karwendelgipfel langsam aufwachen!

Im Frühtau am Gratrücken

Ich starte gleich durch und laufe den kleinen Pfad am oder knapp unterhalb des Gratrückens entlang. Der Fermerskopf ist ein recht zahmer Mugel, danach wird es etwas sportlicher. Schließlich jogge ich über den steilen aber wunderbar laufbaren Südostrücken auf dem Gipfel der Baierkarspitze ein. Was für ein Laufrausch hier oben, das Ambiente beflügelt!!! Ich stehe und staune…dafür hat sich das frühe Aufstehen gelohnt.

Nun muss ich etwas vom Gas gehen, denn der Weg wird anspruchsvoller. Steil geht es hinab in eine schrofige Einschartung. Ein riesiges Gamsrudel liegt in der Morgensonne – bereits das zweite heute.

Am Gipfel der Dreierspitze wird das Gelände felsiger, man muss kurz die Hände zu Hilfe nehmen. Ich nehme alle Kraft zusammen, um über das Neulahnerkar den Gipfelaufbau des ersten Höhepunktes, der 2.109 Meter hohen Krapfenkarspitze, zu erreichen. Eine kurze 1er-Kletterstelle, und schon bin ich oben. Zeit für eine Pause – es ist jetzt zwanzig vor 7 Uhr.

Leider schaut das Wetter etwas seltsam aus der Wäsche. Wolken haben die Sonne verhüllt. Ich traue dem ganzen nicht recht, ich entschließe mich trotzdem die große Runde vollzumachen und nicht gleich via Soiernhaus abzubrechen. Bin ja nicht zum Spaß hier!

Über Schnee zur Soiernspitze

Also löse ich mich vom „Krapfen“ und turne hinüber zum nächsten Gipfel, der Gumpenkarspitze. Ein Eintrag ins Gipfelbuch, und schon befinde ich mich auf dem Downhill zur knapp 1900 Meter hohen „Jägersruh“, dem Sattel zwischen Soiernkessel und Fermersbachtal.

Der gut ausgetretene Weg zur Soiernhütte wird schnell wieder verlassen, und ich quere etwas mühsam die schrofigen Reißen unterhalb der Soiernspitze hinüber zur Soiernlache, dem normalerweise recht kleinen Tümpel oberhalb der Soiernseen. Heute hat die „Lache“ aber durchaus den Namen „See“ verdient, so voll ist sie mit Schmelzwasser.

Auf dem gut ausgetrampelten Normalweg auf die Soiernspitze geht es schließlich recht steil hinauf zum 2122 Meter hohen Sattel zwischen Soiern- und Reißender Lahnspitze. Ab 2000 Meter gehts über ein recht mühsames Schneefeld, die „Schlüsselstelle“ der Tour. Mit Bergschuhen wäre das Schneefeld nicht der Rede wert, mit Laufschuhen ist es unterhaltsam bis spannend….

Zehn Minuten später sitze ich schon auf dem höchsten Punkt der Runde, der 2257 Meter hohen Soiernspitze. Es ist viertel vor Acht. Gute drei Stunden sind bis hier seit dem Loslaufen vergangen.Ich gönne mir einen Riegel und nuckle mein Flascherl leer.

Rüber zur Schöttlkarspitze und runter

Jetzt folgt eigentlich schon der entspannte Teil der Laufrunde – zumindest rede ich mir das ein. Ich renne wieder hinab zum eben erwähnten Sattel, nehme mit mehr oder weniger kleinen Gegenanstiegen die Reißende Lahnspitze, die Soiernschneid und den Feldernkopf mit (bzw. passiere die Gipfel auf dem schön laufbaren Hauptweg knapp unterhalb) und erreiche schließlich die etwas ausgesetzte Passage am Feldernkreuz. Wider Erwarten liegt in der Querung hinüber zur Schöttelkarspitze gar kein Schnee mehr. Umso besser!

 

Gute vier Stunden nach dem Start erreiche ich schließlich den letzten Gipfel der Runde, die Schöttelkarspitze. Je nach Zählweise habe ich jetzt 10 Gipfel eingesackt. Und das mit gerade mal 2.300 Höhenmetern!

Es hält mich hier nicht lange, ein zweites Frühstück auf dem Soiernhaus klingt einfach zu verlockend. Also nichts wie hinab über den hübschen Reitsteig. Am Soiernhaus werden dann drei Skiwasser, russischer Zupfkuchen und Kaffee inhaliert. Ich bin bereit für den Homerun!

Weglos zurück

Am Soiernhaus ist Aufbruchsstimmung – ich habe hingegen mein Tagespensum erfüllt. Bis zur Schöttelkarspitze habe ich keinen einzigen Menschen, dafür aber geschätzt 150 Gemsen gesehen. Um kurz nach 9:30 Uhr mache ich mich bereit für den Rückweg zum Ausgangspunkt.

Zunächst geht es den Normalweg hinab zur verfallenen Hundstall-Hütte und von dort direkt ins gleichnamige Tal. Zuerst nutze ich den Fahrweg, breche dann durch steiles Gelände hinab zum Bach und laufe ca. 2 km weglos am rauschenden Bach entlang, ehe rechts die Möglichkeit besteht, über einen Steig den Fahrweg zur Mösl-Alm zu erreichen (ich kenne die Route von einer Tour in entgegengesetzter Richtung).

Leider leiste ich mir einen bösen Verhauer und lande auf einem Wildwechsel, der sich im Steilhang verliert. Bei der Aktion zerstöre ich auch noch einen meiner Stecken. Arrgghh! Ich will doch eigentlich schnell heim, um zu Mittag zu grillen!

Also wieder zurück zum Bach. Eine Biegung weiter wäre der richtige Abzweig gewesen…verdammt! Hauptsache, ich bin auf der richtigen Route, denn die Alternativen sind hier recht übersichtlich.

Die Gegenanstiege zur Möslalm ziehen nochmal ordentlich Energie. Nach insgsamt sieben Stunden (davon knapp 5 1/2 Laufstunden) komme ich um halb zwölf wieder am Auto an. Projekt abgehakt! 🙂

HINWEISE:

  • Der Pfad/Steig über den Galgenstangenkamm/joch ist bis zur Baierkarspitze recht einfach, wenn auch nicht markiert
  • ab der Baierkarspitze bis zur Gumpenkarspitze ist ein wenig Orientierungssinn und Trittsicherheit gefragt (steiles Schrofengelände, kurze Kletterstellen bis UIAA I)
  • die Belaufung der Soiernspitze über den Normalweg von Norden kann durch das Schneefeld bis in den Juli hinein verschwierigt werden – schlauer ist in diesem Fall der Anstieg/Anlauf über den Südostrücken
  • die Umlaufung des Soiernkessels ist mit kurzen ausgesetzten Stellen am Feldernkreuz verbunden
  • Zeitaufwand für die gesamte Runde im Wandertempo: etwa 12-14 Stunden; hier bietet sich eine Übernachtung im Soiernhaus an
  • ACHTUNG: Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die Route durch das Fischbachtal nur von gut ausgerüsteten Bergsportlern mit gutem Orientierungssinn gewagt werden sollte. Es handelt sich um keinen offiziell markierten Weg!

EINKEHRMÖGKICHKEIT:

GPS-Track auf Strava

https://www.strava.com/activities/612918001/embed/6ad89927aacff57582c4c74a70006cb6b11605dc

Heimgarten und Herzogstand by fair means

Mit Rennrad und Laufschuhen auf Heimgarten und Herzogstand – eine by fair means-Aktion wie aus dem Bilderbuch.

Heute gibt es mal einen Triathlon der etwas anderen Art: Anreise mit dem Rennrad, Belaufung mit den Laufschuhen – und Retour ebenfalls mit dem Rennrad. Natürlich möglichst hurtig, damit der sportliche Aspekt nicht zu kurz kommt!

4:30 Uhr. Der Mond spiegelt sich auf dem Asphalt der B11. Zwischen meinem Heimatort und Kochel am See begegne ich auf der B11 2 (!) Autos. Um diese Uhrzeit macht das Rennradeln auch auf einer tagsüber überlasteten Bundesstraße Spaß. Abgesehen davon: Wer Herzogstand und Heimgarten an einem knalligen Maiwochenende für sich haben möchte, muss früh aufbrechen.

Nach zügiger Radfahrt schließe ich das Rennrad hinter Schlehdorf ab. Punkt halb sechs wechsle ich in die Laufschuhe und nehme die Fahrstraße in den Kessel nordöstlich des Heimgarten in Angriff.

Die Sonne blinzelt durchs Buchengehölz, der Tag bricht an. Der Fahrweg wird zum Steig, steil geht es bergauf zum Nordrücken des 1790 Meter hohen Bergs. Knapp 1 1/4 Stunden nach dem Loslaufen bin ich am Gipfelkreuz. Ein schwer bepackter Wanderer ist der einzige, den ich während des Aufstiegs getroffen habe.

Nach kurzer Fotopause geht’s gleich weiter zum Herzogstand. Der Gratrücken macht Spaß, Tiefblicke zum Walchen- und Kochelsee würzen die Strecke. Auf und ab und hin und her – die Strecke lässt keine Langweile aufkommen. Kein einziger Mensch ist hier unterwegs und so bin ich direkt überrascht, im Gipfelpavillon auf dem Herzogstand zwei dick eingepackte Fotografen anzutreffen, die Fotoausrüstung im Wert eines Kleinwagens Richtung Sonnenaufgang aufgebaut haben. Es zieht wie Hechtsuppe, mir weht es fast die Flasche aus der Hand!

Also schnell weiter. Spaßig geht’s runter über das Herzogstandhaus und den Fahrweg bis zur Abzweigung des Pionierwegs, der wie bei der letzten Belaufung im Winter eine Mordsgaudi macht! Offenbar waren hier auch Mountainbiker unterwegs. Definitv ein Weg der Sorte, die mir persönlich mit Laufschuhen mehr Spaß macht…

Nach exakt zweieinhalb Laufstunden erreiche ich wieder mein Rennradl und flitze eine Alternativstrecke über Sindelsdorf und Penzberg wieder nach Hause, wo ich gut fünf Stunden nach Aufbruch ankomme. Fazit: Gerne wieder!

Gelaufen mit:

adidas Terrex X-King

Hier die GPS-Tracks:

Anreise: https://connect.garmin.com/modern/activity/1178702164

Laufrunde: https://connect.garmin.com/modern/activity/1178702257

Abreise: https://connect.garmin.com/modern/activity/1178702361

Voralpenlauf zum Rabenkopf

Ein Eisheiligen-Ultra durch die bayerischen Voralpen mit Almidylle und Schneefall.

Trotz Eisheiligen gab es vergangenen Samstag eine kurze Schönwetterlücke. Also schnell den Rucksack gepackt und um 15 Uhr von Königsdorf los gelaufen.

Rothenrainer Moor, Fischbachmühle – die altbekannte Einstiegsroute in die Berge zu Beginn. Sonne bohrt sich durch die Wolken, trotzdem bin ich froh, mit einer langen Hose losgelaufen zu sein.

Nach fünf Kilometern realisiere ich, dass ich das GPS nicht eingeschaltet habe. Egal, es gibt wichtigeres. Über Blombergbahn-Talstation geht es zügig rauf zum Haus. Grölende Liftfahrer stören die am Blomberg eh schon gestörte Bergruhe. Ein paar Wanderer, ein Mountainbiker – mehr ist auch hier an diesem unterkühlten Pfingstwochenende nicht los.

Temperatur sinkt unter fünf Grad. Flocken mischen sich zwischen die Tropfen. Das Schönwetterfenster schließt sich wieder. Ich laufe östlich am Zwiesel vorbei Richtung Gassenhofer-, Lehenbauern- und Melcherstefflalm und turne durch den Sumpf vor der Lexenhütte. Die Konzentration ist voll beim Laufen. Kaum Fotos, keine großen Pausen…einfach nur die Kraft fließen lassen. Hört sich irendwie nach Star Wars an..

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Schon bei der zweiten Furt ziehe ich die Schuhe nicht mehr aus. Ist sowieso schon alles pitschepatschenass und damit wurscht! Also ab durch die Bäche dass es nur so spritzt. Weiter geht’s über die Sattelalm Richtung Tutzinger Hütte, allerdings vorher schon rechts ab und an der Brandenberger Hütte vorbei zur Eibelsfleckalm. Auch hier gibt es einige Genuss-Furten. Eine schöne Route, wenn auch deutlich mehr Fahrweg als bei der Alternativroute zur Glaswandscharte über die Tutzinger Hütte. Ein freundlicher Mensch grinst an einer Alm zum Fenster raus. Da drinnen ist es sicher schön warm! Ich will aber gar nicht tauschen, denn das Laufen macht auch im Regen mordsmäßig Spaß.

Glaswandscharte

Das Wetter wird grimmiger. Kein Mensch mehr weit und breit. Ich versuche, die Ideallinie zur Glaswandscharte zu laufen. Zuerst an einem breit mäandernden Bach entlang, dessen Wasserstand heute wahrscheinlich die Jahreshöchstmarke erreicht, dann querbeet. Bin ich richtig? Das letzte Mal war ich hier vor ca. 15 Jahren unterwegs. Das Gelände steilt auf, durch Schrofen erreiche ich einen zusammengesunkenen Bauwagen oberhalb des sogenannten „Bauernwurfs“. Welcher Bauer wurde hier wohl einst geworfen? Oder hat es ihn nur „gewürfelt“? Bei der Steilheit vermute ich fast letzteres…und wie der Bauwagen wohl hierher gekommen ist?! Kommt einem vor wie der Bus No. 142 aus „Into the Wild“. Solches Gelände wirft eben Rätsel auf…

Schließlich erreiche ich wieder den „Normalweg“ zur Scharte. Was für ein zerworfenes Gelände! Große Altschneeflecken säumen den Weg. Endlich, langsam neigt sich der Hang zurück. Um halb sieben bin ich oben an der Glaswandscharte. Es stürmt.

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Dicke Wolken drücken von Süden in den Hangwald. Ich trinke etwas und nehme den direkten, steilen Steig hinab Richtung Jachenau. Und zögere – soll ich nicht lieber den Fahrweg nehmen? Nö, der ist langweilig. Also geht es weiter die „Naturtreppe“ hinab. Der Weg macht Spaß! Überall Wasser, Rinnsale, Bäche und Wasserfälle, Pfützen, Regen im Gesicht, patschpitschpatsch. Plötzlich ein gehörnter Fellkörper im Weg. Ein Steinbock, der gerade das Winterfell verliert. Er lässt sich von meiner Anwesenheit nicht groß beeindrucken. Ein zweiter gesellt sich noch dazu. Sehr nett!

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Am Lainbach-Wasserfall wägt man sich in Island, soviel Wasser hat er heute. Es gischtet und sprudelt. Schließlich geht’s rechts ab zur Alm, in der meine Geschwister schon Feuer gemacht haben. Wie ist das schön! Dazu gibt’s Kartoffelpfanne mit Käswurscht. Um halb zehn sind alle im Bett.

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Am nächsten Morgen geht’s noch zügig auf den Rabenkopf. Regen, Sonnenlücken, später dann Schneefall. Einsamkeit auf einem sonst viel frequentierten Voralpengipfel. Dann hinab in die Jachenau. Wenigstens hier ein paar tapfere Wanderer. Schade, schon wieder vorbei!

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Gesamt – km: ca. 47
Gesamt – hm: ca. 2.100

GPS-Tracks (verspätete Aufzeichnung beim ersten):

https://connect.garmin.com/modern/activity/1170387239?share_unique_id=1
https://connect.garmin.com/modern/activity/1170387261?share_unique_id=2
https://connect.garmin.com/modern/activity/1170387278?share_unique_id=3

Ultramarathon auf die Benediktenwand

Die „Benewand“ von zu Hause aus ein einer großen Runde belaufen – ein lange gehegter Traum. Im Juni 2015 ist er Wirklichkeit geworden!

Heute ging es, recht spontan, mit den Laufschuhen von zu Hause aus auf die Benediktenwand. Am Ende wurde der längste Lauf draus, den ich je gelaufen bin – ein Ultramarathon by fair means.

Das Wetter ist nicht gerade vielversprechend. Wolken drücken durch’s Tölzer Land, immerhin regnet es nicht, noch nicht. Ich habe meinen Laufrucksack ordentlich gefüllt, schließlich habe ich keine Ahnung, was mich heute genau erwarten wird. Auf die 1800 Meter hohe Benediktenwand soll es gehen, was dann passiert – man wird sehen. Immerhin hab ich auf Google Maps ausklamüsert, dass es bis zum Gipfel exakt 30 km sein müssen.

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In die Arbeit&zurück

Heute 48,63 Kilometer in die Arbeit und zurück gelaufen. Am Morgen kühl, am Nachmittag heiß. Trotzdem lief alles wie am Schnürchen, weil ich nicht zu viel wollte, ausreichend getrunken habe und die Strecke zu jeder Tages- und Nachtzeit einfach wunderschön ist.

Grobe Daten: Losgelaufen um 4:30 Uhr, Ankunft Arbeit 6:45 Uhr. Zurück startete ich um 15:40 Uhr, Ankunft zu Hause Punkt 18 Uhr. Hatte es in der Früh noch kurz genieselt, machte sich am Nachmittag sommerliche Hitze über den Feldern breit. Nachdem ein Teil der Strecke durch den Wald führt, wurde es jedoch nicht zu heiß… Weiterlesen „In die Arbeit&zurück“